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Zur Geschichte der Sammlung

Im Jahre 1902 entspann sich zum ersten Mal im Artländer Anzeiger eine Aussprache über ein Museum in Quakenbrück. Alle Beteiligten strebten eine Sammlung an, aber, so hieß es damals im "Offenen Sprechsaal" (siehe Anlage) "gut Ding will Weile haben, und so wird auch dieser Gedanke einiger Zeit bedürfen, bis er Boden gefasst und freundliches Entgegenkommen gefunden haben wird". 

Zunächst war eine Sammlung im Rathaus vorgesehen, es folgte der Plan, das "Witte'sche Haus" gegenüber, das bedeutendste Fachwerkhaus der Stadt, in ein Museum zu verwandeln, aber dieses fiel 1907 einer Brandkatastrophe zum Opfer.  

Erst 1962 taucht wieder der Gedanke auf, ein "Heimatmuseum für Quakenbrück" zu schaffen.

Von den ersten Gedanken bis zur Konkretisierung sollten schließlich genau 75 Jahre ins Land ziehen. Anlässlich des städtischen Weihnachtsmarktes 1977 war durch den "Ausschuss für Heimatpflege" des Verkehrs- und Heimatvereins eine Sammlung mit einigen hundert historischen Ansichtskarten aus Quakenbrück und eine übernommene Drechslerwerkstatt im Sitzungssaal des Rathauses ausgestellt worden. Der Ausschuss hatte bereits eine Reihe von Exponaten zur Stadtgeschichte gesammelt und sie im Dachgeschoss des Rathauses deponiert, darunter der Altar aus der Kapelle des aufgelösten Borromäus-Hospitals.

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