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Uhrwerke

Das Thema „Uhren“ spielt im Stadtmuseum eine wichtige Rolle. Neben drei Bodenstanduhren der Quakenbrücker Uhrmacher C.F. Brüning und Joh.Wilh. Herbertzhof aus der Zeit zwischen 1770 und 1820 gibt es vier Turmuhrwerke aus verschiedenen Epochen.

Drei dieser Werke sind in Funktion, eines davon mit Glocken für das Stunden- und Viertelstunden-Schlagwerk.

Besonders anschaulich funktionieren die beiden Werke des Stadtturmes „Hohe Pforte“. Dieses Stadttor aus dem Spätmittelalter blieb erhalten, als die übrigen vier Tore in der Mitte des 19. Jahrhunderts dem Verkehr weichen mussten. Ein Grund für die Erhaltung dieses Bauwerks war die Funktion als Uhrturm, denn die Stadtkirche St. Sylvester hat niemals ein Außenzifferblatt besessen.

Das ältere Uhrwerk der Hohen Pforte von 1911 ist eine Stiftung des Bürstenfabrikanten Carl Schade und wurde von der Firma Ed. Korfhage & Söhne in Buer bei Melle gefertigt. Bei der Übernahme durch das Museum war es nicht mehr als ein Schrotthaufen. Museums-Mitarbeiter Ernst Bockstiegel hat es trotzdem wieder zum Laufen bringen können, ein markantes Beispiel für die ehrenamtliche Arbeit, die hier geleistet wird..

 

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