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Quakenbrücker Zinn

Foto: Heiko Bockstiegel

 

Quakenbrück gehörte im 18. Jahrhundert zu den Zentren der Zinnverarbeitung im westlichen Niedersachsen. Seit dem Bestehen des Museums wird Quakenbrücker Zinn und das der weiteren Umgebung gesammelt.

Der Begriff „Quakenbrücker Krug“ hat sich in der Fachwelt durchgesetzt. Dieser Bierkrug ruht auf einem schmalen Fußring, die Wandung wird durch zwei umlaufende Wulstringe  in drei Zonen unterteilt. In diesen Bereichen finden wir ein geflecheltes Dekor aus Blüten-, Ranken- und anderen teils ornamentalen Mustern, die meist den Namen des Eigners und die Jahreszahl der Entstehung umrahmen. Der gestufte Deckel wird durch einen hohen, mehrfach gegliederten profilierten Knauf bekrönt. Auch der Daumendrücker weist häufig Verzierungen auf.

Der bekannteste Zinngießer aus Quakenbrück war Lubbert Diedrich Bahlmann. LDB steht für diesen Zinngießer meist in einem Kreis mit der Jahreszahl 1769. Darüber befindet sich eine Krone mit einem Q für den Herstellungsort Quakenbrück.

Neben Krügen befinden sich in der Sammlung unterschiedliche Schüsseln, mit und ohne Griff,  Schraubdeckeldosen, Streudosen, Tabletts, Löffel, Öllampen, Kerzenleuchter, eine Monstranz und Kranenkannen.   

 

 

 

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