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Sie
wurden mit einem Aufzug bedient, dessen Balken mit Holzrad aus dem
rautierten Giebeldreieck hervorragt. Mit seinem großen Schwungrad im
Innern ist dieser voll funktionsfähig. Seit 1983 wird der Giebel von
einer für Quakenbrück typischen Wetterfahne bekrönt, die wie das Aushängeschild
am Eingang von dem Quakenbrücker Schlossermeister Wolfgang Kämper
stammt.
Seit 1841 war in dem Haus „Spohrs Hotel“
untergebracht. Besonders der „schön decorirte Saal“ (laut
Zeitungsanzeige) im Obergeschoß spielte im Kulturleben der Stadt im 19.
und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle.
Seit 1878 firmierte das Haus, jetzt im
Besitz der Familie Lohmeyer, unter „Artlandscher Hof“, und 1893,
nachdem der „Artländer Hof“ am Schiphorst „Hotel zur Post“
wurde, als „Artländer Hof“, der gleichzeitig einen Bierverlag
betrieb.
Nach der Geschäftsaufgabe kaufte die
Stadt 1921 das Haus und richtete sechs Kleinwohnungen ein; auch der Saal
im Obergeschoss musste zwei Wohnungen weichen. Bis auf diesen Bereich
wurde vor Übernahme durch das Museum die alte Raumfolge wieder
hergestellt. Beim Ausbau des Dachbodens blieb die Dachkonstruktion mit
den Zimmermannszeichen weitgehend erhalten. |