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Kurt Dittmann
Generalversammlung
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Kurt Dittmann Maler und Grafiker 2.10.1906 geboren in Korbach/Waldeck, Vater: Fürstl.
Kreisrentmeister Heinrich Dittmann; Mutter: Anna-Luise geb. Hirschfeld Schon früh hatte er den Spitznamen „Der Maler" 1925 Abitur am Landesgymnasium in Korbach,; Förderung durch den
Kunstpädagogen Bernd Sturm; Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf 1928-35 Kunsthochschule und Universität Berlin; Referendar und
Assessor im Schuldienst in Berlin, u.a. am „Grauen Kloster"; Unterrichtstätigkeit
in Forst/Lausitz und Tilsit 1930-35 Mitarbeiter der Künstlervereinigung „Sturmblock" in
Korbach;, erste Ausstellungen 1935-39 Lehrer in Osterode und Hannover, dort Begegnung mit Kurt
Schwitters, dem Schöpfer der „Merzkunst" (Collagetechnik); Studienreisen
nach Österreich, Ungarn und ins Sudetenland 1940 Heirat mit Hildegard Dill; Tätigkeit in Meppen; von dort aus
Einberufung zur Marine 1941 Erste Unterrichtstätigkeit als Kunst- und Zeichenlehrer in
Quakenbrück, Oberschule für Jungen 1942-46 Erneut Militärdienst; Verwundung, fast 2jährige
Gefangenschaft in Le Mans,
St. Avold, Ludwigsburg; Einsatz als „Militärmaler" und Hersteller
künstlerischen Spielzeugs 1948 Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wieder
Kunsterzieher am Gymnasium in Quakenbrück, (Meisterschüler: Prof. Raimund
Girke),; zunächst wohnhaft im Haus Frasch, Hasestraße 42, später in der
Wiesenstraße 13 Öffnung gegenüber den Bestrebungen modernen Kunstschaffens, Besuch der Documenta in Kassel Belebung der regionalen Kulturszene: Initiierung von
Kunstausstellungen, Einsatz für Erhaltung der Quakenbrücker Baudenkmäler,
Pressearbeit, Fotografie, Gestaltung von Stadtprospekten 1958 Gründer und Leiter des Filmclubs 1970 Veröffentlichung der Romantischen Erzählung „Das Mädchen
vom Edersee"
Studienreisen in den Mittelmeerraum Umfangreiche künstlerische Tätigkeit: Ölgemälde,
Aquarelle, grafische Arbeiten Beeinflussung durch die Werke Ernst Ludwig Kirchners und
Karl Schmidt-Rottluffs (Verbindung von Expressionismus und Surrealismus) Illustrationen umfangreicher Tagebücher 15.3.1975 in Quakenbrück verstorben 1994 Erste Ausstellung im Stadtmuseum, Veröffentlichung der
Schrift „Auf den Spuren von Kurt Dittmann" 1997,1999, 2006 Weitere Dittmann-Ausstellungen im Stadtmuseum |
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