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Die Schubladenschränke entstanden Anfang des 19.
Jahrhunderts; sie waren bei der Übernahme 1978 noch mit den in der
Beschriftung angegebenen Drogen gefüllt. Diese werden heute in Gläsern
mit der entsprechenden Anwendungsmöglichkeit gezeigt. Die Vielfalt der
Apothekergefäße aus farbigem Glas, Steingut, Porzellan, Blech und Holz
stammt teilweise aus anderen Apotheken . |
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Geräte des Apothekers, unter anderem Mörser aus
Eisen, Messing, Porzellan und Holz, Waagen und Pressen sind in größerer
Anzahl vorhanden. Dazu kommt die Entwicklung der Verpackung von
Medikamenten bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Ein Rezept dieser Apotheke vom 1. März 1882, damals
nach den Inhabern „Knopf’sche Apotheke“ genannt, ist als Dokument
der sozialen Situation einer Zeit ausgestellt, in der es noch keine
Krankenkassen gab. Der Betrag von über 14 Reichsmark für ein Medikament
konnte von einem Arbeiter nicht aufgebracht werden. Es blieb zu der Zeit
nichts anderes übrig, als die Hilfe der Kirche in Anspruch zu nehmen. So
ist als Vermerk auf dem Rezept zu lesen: „Obigen Betrag aus der
katholischen kirchlichen Armenkasse durch den Rendanten Maxen erhalten zu
haben bescheinigt Apotheker Knopf“.
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