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Kurt Dittmann
Generalversammlung
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Veröffentlichungen
Böning, Heinrich und Bockstiegel, Heiko Das Artland im Bild Badbergen, Menslage, Nortrup und Quakenbrück stellen sich vor. Quakenbrück, 2005
Immer wieder wurde in den letzte Jahren nach einem Bildwerk über Quakenbrück und das Artland gefragt. Es gab Einzelthemen, historische und volkskundliche Untersuchungen, aber keine Gesamtdarstellung. Diesem Mangel hat nun das Stadtmuseum Quakenbrück mit der Herausgabe des neuen Bandes abgeholfen: ein großformatiges Buch
mit 252 prächtigen Farbbildern, knappen und informativen Texten in deutscher,
englischer und französischer Sprache. Seit
einiger Zeit leuchtet den zahlreichen Benutzern der Autobahn 1 das große braune
Schild „Kulturschatz Artland“
entgegen. Dieses Buch will helfen, so heißt es in der Einführung, diesen
Schatz zu heben, die Tradition und Gegenwart einer Region zu entdecken, die
zahlreiche Werte aufzuweisen hat im Bereich von Natur und Kultur. Es geht
um ein Buch, das begeistern soll, das eine erlebenswerte Region in das rechte
Licht rückt, wörtlich gemeint: im Licht aller Jahreszeiten erscheinen Bauten
und Natur, Landschaften und Details, auch Ereignisse. Zunächst
gibt es einen Blick über die in Deutschland einmalige Kulturlandschaft das
Artlandes, es folgt die Stadt Quakenbrück mit ihren architektonischen Details
und ihren Besonderheiten – sei es die Baukunst von der Gotik über den
Historismus bis hin zur Moderne, sei es die Brückenstadt mit den
Haselandschaften. Badbergen, Menslage und Nortrup finden sich als Orte der
Samtgemeinde in besonderen Rubriken, und schließlich die Umgebung unter dem
Titel „Gute Nachbarschaft“. Der repräsentative Band ist zum Preis von 19.80 € direkt beim Stadtmuseum oder über den Buchhandel zu beziehen.
Böning, Jutta „Drachenspuren und Froschfüße“
Zusammenstellung: Heiko Bockstiegel, Heinrich Böning Hrsg. Förderverein des Stadtmuseums.Quakenbrück, 1994. ISBN 3-921176-74-3. 5,00 € vergriffen
Weltall, Erde und Mensch bei Plinius dem Älteren Als die Quakenbrücker Altphilologin Dr. Annrose Niem Anfang Februar im Förderverein des Stadtmuseums mit ihrem spannenden Vortrag über „Weltall, Erde und Mensch bei Plinius dem Älteren“ aufwartete, durfte sich mit ihr ein interessierter Zuhörerkreis auf die Spuren des bedeutenden römischen Naturphilosophen begeben. Nun hat die Referentin diesen Vortrag in erweiterter Form als illustrierte Broschüre herausgebracht, die für 5 Euro in kleiner Auflage ausschließlich im Stadtmuseum erhältlich ist. Stadtmuseum, Förderverein und die Autorin wagten sich damit wieder einmal in längst vergangene Zeiten, genauer gesagt in das erste Jahrhundert unserer Zeitrechnung, aber die Leser werden schnell feststellen, wie spannend die römisch-griechische Antike doch war. Plinius der Ältere, geboren um 24 nach Christus und im Jahre 79 beim Vesuvausbruch ums Leben gekommen, sicherte sich mit einer grandiosen Lebensleistung seinen Platz in der Geschichte. Ihm ist nämlich die mit Inhaltsverzeichnis und exakten Quellenangaben versehene Enzyklopädie der damals bekannten Natur in 37 Bänden („Naturalis historia“) in wohlgeordneter Form zu verdanken, das zweifellos umfangreichste Werk, das aus der Antike vollständig erhalten ist und bis ins Mittelalter hinein als Lehrbuch betrachtet wurde. In anschaulicher, leicht verständlicher und auch amüsanter Form gelingt es Dr. Annrose Niem, die Bedeutung von Plinius dem Älteren darzulegen, der Politiker, Soldat, Schriftsteller und leidenschaftlicher Naturforscher in Personalunion war. Ausgehend vom allumfassenden Kosmos, steigt der Autor dann auf die Erde hinab, um die damals bekannten Erdteile akribisch zu beschreiben, bis er schließlich seiner Heimat Italien „die Palme zuerkennt“. Ein Seitenblick erlaubt es dem Leser zu erfahren, wie ein antikes Buch entstand, von der Papyruspflanze bis hin zum Pergament. Welche Stellung Plinius dem Menschen zumaß, ist gleichfalls ein wichtiger Aspekt seines Schaffens und damit des Niem-Büchleins
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