|
Bericht zur Eröffnung Weihnachtsmarkt 2010 Ostermarkt 2010 Sammlungen Ausgewählte Objekte Vergangene Ausstellungen
Kurt Dittmann
Generalversammlung
|
Über ein ereignisreiches Jahr zog der Förderverein des
Stadtmuseums in seiner Generalversammlung Bilanz. Eingeleitet wurde die
Veranstaltung mit einer Stippvisite, bei der Heinrich Böning anhand von
vielen Dias zu einer „Kunstreise durch den Raum Weser-Ems“ mit Abstechern zu
Kirchen, Schlössern und idyllischen Orten im Emsland, in Ostfriesland, im
Ammerland und in der Stadt Oldenburg einlud. Das Stadtmuseum hat in den vergangenen Monaten durch die
Gewinnung dreier neuer Ausstellungsräume im ersten Stockwerk an Attraktivität
hinzu gewonnen. Mit großer Unterstützung seitens der Stadt, mit der eine
vertrauensvolle Zusammenarbeit bestehe, des Fördervereins und der technischen
Mitarbeiter des Museums konnte diese schwierige Integration erreicht werden, so
Museumsleiter Heinrich Böning. Neben einem Archivraum und einem Raum für
Sonderausstellungen ist hier die Dauerausstellung zu Leben und Wirken des
Quakenbrücker Kunstmalers Kurt Dittmann eingerichtet. Erweitert werden konnte auch die Zinnsammlung, die inzwischen zu den größten ihrer Art im nordwestdeutschen Raum zähle. Mit Hilfe der StadtStiftung und aus Privatnachlässen ist zudem die Sammlung mit Werken von Kurt Dittmann gewachsen. Auch die Inventarisierung der Bestände sei dank der kontinuierlichen ehrenamtlichen Arbeit ein großes Stück vorangekommen. Auf dem Weg zur endgültigen Museumsregistrierung hätten die Mitarbeiter damit einen entscheidenden Schritt zur Qualifizierung der Museen in Niedersachsen getan. Unter Raumnot leide indessen die Regionalbücherei mit angeschlossenem Archiv. Neben zahlreichen Aktivitäten wie Oster-, Bücher- und
Weihnachtsmarkt und Vorträgen erfolgten mehrere Veröffentlichungen. So fließe
der Erlös aus dem Verkauf der neuen Publikation über die Geschichte der Großen
Mühlenstraße ausschließlich dem Museum zu. Am 30. Mai wird die neue
Ausstellung „Jung und frisch am Nierentisch – Quakenbrück in den 1950er
Jahren“ eröffnet, und am 19. Juni geht es zur inzwischen ausgebuchten
Museumsfahrt nach Worpswede. Mehr als bedauert wurde allerdings die Tatsache,
dass kaum Schulklassen im Rahmen ihres Unterrichtes das Museum und seine
Ausstellungen zu Besuchen nutzten. Das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der
Museumsmitarbeiter hob die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Fischer
heraus. „Wir wissen, was wir an Ihnen allen haben“, betonte sie. Neu in den
Vorstand des Fördervereins gewählt wurden Stefan Fröhlich als Schatzmeister
und Manfred Kestel als Beauftragter für Museumsfahrten. Der bisherige
Schatzmeister Frank Wuller erhielt das Vertrauen als Beisitzer, während Dina
Tegtmeyer und Doris Kestel neue Kassenprüferinnen sind. Heiko Bockstiegel |
|