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Kurt Dittmann
Generalversammlung
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Geliebter Schüler
Der
Quakenbrücker Kunsterzieher Kurt Dittmann hat es vermocht, mehreren
Generationen seiner Schüler für die Kunst zu begeistern. Wie groß seine
eigene Hochachtung und sein Respekt für die Schülerarbeiten war, zeigt die
Sammlung an Schülerzeichnungen innerhalb der Kunstmappe „Geliebter Schüler“,
die bis zum 16. Mai in einer Sonderausstellung des Stadtmuseum erstmals in ihrer
Vielfältigkeit zu sehen sind. „Die
Kunst ist eine Tochter der Freiheit“, unter dieses Zitat Friedrich von
Schillers stellte Hubert Schwertmann seitens der Stadt Quakenbrück die neue
Ausstellung. „Unsere Stadt lebt auch von Ästhetik und Kunst“, und so leiste
das ehrenamtlich brillant geführte Stadtmuseum auch in dieser Hinsicht einen
sehr wichtigen Beitrag. Gleichzeitig
mit der Ausstellung „Geliebter Schüler – Kurt Dittmann und seine
Nachfolge“ wurde in neuen Räumen die Dittmann-Dauerausstellung eröffnet.
„Kurt Dittmann muss Tag und Nacht gemalt haben“, so Museumsleiter Heinrich Böning
anlässlich der Vernissage über den 1975 verstorbenen Quakenbrücker
Kunsterzieher und –maler, Zeichner und Fotografen. Allein über 1.000 seiner
Werke seien im Museumsfundus archiviert; hinzu kämen zahlreiche Bilderspenden
sowie der Erwerb mehrerer Bilder über die StadtStiftung.
Leider
sei Dittmann, der über viele Jahrzehnte am heutigen Artland-Gymnasium wirkte,
überregional noch nicht so bekannt. Das solle sich vor allem mit der neuen
Dauerausstellung ändern. Zur Ausstellung „Geliebter Schüler“ ist ein
Sonderdruck eines Artikels von Jutta Böning erschienen, die nun auch in Kurt
Dittmanns Schaffen einführte Über
vier Jahrzehnte seines Wirkens habe er 90 Kunstarbeiten verschiedenster Schüler,
entstanden in Tilsit, Berlin, Hannover, Meppen und Quakenbrück, gesammelt, und
diese, mit Kommentaren versehen, 1967 in der Mappe „Geliebter Schüler –
vier Jahrzehnte großen und kleinen Zeitgeschehens in der Schülerzeichnung“
zusammengefasst.
„Diese Bilder von Schülern zwischen neun und 19 Jahren dokumentieren lebendige Zeitgeschichte und sind in dieser Art der Sammlung einzigartig in Deutschland“, so Jutta Böning. Kurt Dittmann, der als wahrer Freund seiner Schüler in Erinnerung geblieben sei, habe die Bilder rein subjektiv gesammelt und diejenigen zusammengefasst, welche ihn in besonderer Weise berührten. Intensiv verfolgte er die Karrieren besonders talentierter Schüler, so hätten der Kunstmaler Prof. Raimund Girke, der Journalist Joachim Sobotta oder der Filmhistoriker Enno Patalas ihre Kreativität sogar zum Beruf gemacht. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von der Musikschule Höhler-Schuhmann. Heiko Bockstiegel |
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