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Der Förderverein des Stadtmuseums konnte bei einer Auktion eine barocke Christusfigur erwerben, die aus dem Nachlass des Restaurators Ludwig Wiegard aus Osnabrück stammt. Dieser restaurierte Kirchenausstattungen im Osnabrücker Land und nahm Kunstwerke in Zahlung, die für die Kirchenräume der Gemeinden nicht verwertet wurden. Der Korpus entstammt der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Körper und die Dornenkrone sind aus Lindenholz geschnitzt und farbig gefasst. Die Fassung ist noch relativ gut erhalten. Wie der Museumsleiter Heinrich Böning informierte, handelt es sich um einen sogenannten Vier-Nagel-Typus. (Beim Drei-Nagel-Typus liegen die Füße übereinander und sind nur mit einem Nagel angeschlagen). Das insgesamt gut erhaltene sakrale Kunstwerk beeindruckt durch eine gewissen Eleganz und stammt vermutlich aus städtischem Umfeld. Es hat eine Höhe von 107 und eine Armbreite von 75 Zentimeter. 

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