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Kurt Dittmann
Generalversammlung
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Mit einer Silberschale des Quakenbrücker Silberschmiedes Didrich Bockstöver aus der Zeit um 1750 konnte das Stadtmuseum seine Sammlung mit handwerklichen Erzeugnissen aus der Burgmannstadt um ein interessantes Objekt bereichern. Die Mitarbeiter erwarben das Stück bei einer Kunstauktion in Schloss Ahlden. Finanziert wurde es durch den Verkauf des Buches „Die Große Mühlenstraße 1265-1972“, dessen Erlös die StadtStiftung Quakenbrück dem Museum übergeben hat. Bei der Neuerwerbung, das dritte Stück im Museumsfundus nach einem Löffelständer und einem Zuckerstreuer aus der Werkstatt Bockstövers, handelt es sich um eine innen vergoldete Silberschale, vermutlich eine Salzschale, da Salz das Silber sonst angegriffen hätte. Sie weist eine barocke Form auf und zeigt in der Mitte einen den Krug schwenkenden Wanderburschen. Didrich Bockstöver (* 1700 in Verden/Aller, + 1788 in Quakenbrück) war verheiratet mit der Quakenbrückerin Helene Adelheid Hallwassen und hatte sich mit seiner Silberschmiede am Marktplatz etabliert. Seine Werke sind in verschiedensten Museen zu finden, und auch das Quakenbrücker Stadtmuseum, in dessen Dauerausstellung selbst der Grabstein des Ehepaares Bockstöver vom St.-Sylvester-Kirchhof zu sehen ist, wird weiterhin bestrebt sein, Neuerwerbungen aus der Bockstöver-Werkstatt zu tätigen.
Foto: Die innen vergoldete barocke Silberschale aus der Werkstatt des Quakenbrücker Silberschmiedes Didrich Bockstöver ist eine interessante Neuwerbung des Stadtmuseums.
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