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Siegfried Kornacki

 

 

Geboren in Ankum 1947

 Wohnort und Atelier in Bramsche

Schon seit der frühsten Jugend hat Siegfried Kornacki der  Expressionismus in seinen  Bann gezogen, allen voran die Maler Franz Marc und Wassily Kandinsky. Malen ist für Siegfried Kornacki eine Leidenschaft, die aus dem Herzen kommt und so entstehen auch seine  Bilder die  oft mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht werden. Für Siegfried Kornacki ist die Farbe Blau die Farbe der Sehnsucht und Romantik. Seine erste Gemeinschaftsausstellung hatte er bereits 1974 in Saarbrücken. Durch seine berufliche Entwicklung als Bankkaufmann wurde die Malerei zunächst zurückgestellt.

Künstlerisches Arbeiten ist für Siegfried Kornacki ein spontaner Prozess. Es ist ein Prozess, der von Stimmungen und Gefühlen abhängig ist. Somit sind seine Arbeiten Dokumente des Entstehens, Stimmungsbilder des Augenblicks und des Zeitgeschehens.

Doch sie werden auch von einem anderen Aspekt getragen. Künstlerisches Arbeiten ist für Siegfried Kornacki immer auch Suche nach Harmonie, nach Ausgewogenheit. Es sind Bilder einer Welt, in der sich alle Gegensätze im Bild lösen lassen.

Die Arbeit lässt sich in mehrere Gruppen gliedern, wobei nicht nur unterschiedliche Materialien und Techniken eine Rolle spielen, sondern auch verschiedene Arbeitsweisen. Neben der Ölmalerei auf  Leinwand, ist die Acrylmalerei ein Schwerpunkt seiner Arbeiten.

Ein Großteil seiner Arbeiten ist besonders geprägt durch das viersemestrige Studium an der Universität Paderborn bei Professor Hermann-Josef Keyenburg. Weitere Inspiration und höchste künstlerische Qualität in Ausdruck und Technik wurden bei der  Teilnahme an  der Internationalen Sommerakademie in Dresden vermittelt, bei den Dozenten Anne Dubber aus Dresden , Rosa Loy aus Leipzig, Franziskus Wendels aus Köln sowie Wolfgang Meluhn  in Borgholzhausen .

Dem Betrachter der Werke des Künstlers zeigen sich Rechtecke proportional zu anderen Rechtecken, Quadraten, Strichen. Ein energetisches Spannungsfeld wird zwischen Flächen, Strichen und Collagen und den scharf gegeneinander abgegrenzten Flächen im Kontrast zu Schwarz und  Weiß  räumlich dargestellt.

Jedes Bild ist für den Künstler Dialog und Reibung zwischen Abstraktem und Konkretem, wobei das eine immer auch das andere ist, ein Dialog zwischen Material und Möglichkeit.

Gemeinschaftsausstellungen:

Saarbrücken

Dresden

Osnabrück

Paderborn  

Einzelausstellungen:

2007

Altenau „Brücken, die verbinden“ für die 5 Oberharzer Städte Clausthal-Zellerfeld, Sankt Andreasberg, Buntenbrock, Schulenberg und Wildemann.

2008

Bramsche

Quakenbrück „Brücken, die verbinden“ Fantasie der Farbe

 

 

Dauerausstellungen

Apotheke Kapelle Küche der Ackerbürger  Quakenbrücker Zinn Schule Uhrwerke Waage und Gewicht Marienstatue Bildergalerie Kurt Dittmann